In Österreich gingen 2025 drei von vier Hotelnächtigungen auf das Konto ausländischer Gäste — 74,3 Prozent. In der Schweiz erreichten ausländische Gäste mit 22,8 Millionen Logiernächten ein Allzeithoch, und Deutschland zählte 83,8 Millionen Übernachtungen internationaler Gäste. Es ist Hochsommer, die Anfragen aus dem Ausland laufen jetzt auf — und in den meisten Hotels hören alle diese Gäste dieselbe deutsche Begrüßung. Genau an dieser Stelle entscheidet sich, ob aus einem internationalen Anruf eine Buchung wird.
Rekordsommer: So international sind die Gäste im DACH-Raum
Alle drei DACH-Märkte haben 2025 Rekordwerte gemeldet. Der Anteil internationaler Gäste unterscheidet sich deutlich — die Richtung ist überall dieselbe:
| Markt | Übernachtungen 2025 | Davon internationale Gäste | Anteil |
|---|---|---|---|
| Österreich | rund 157 Mio. (Rekord) | rund 117 Mio. | 74,3 % |
| Schweiz | 43,9 Mio. (3. Rekord in Folge) | 22,8 Mio. (Allzeithoch) | rund 52 % |
| Deutschland | 497,5 Mio. (Rekord) | 83,8 Mio. | 16,8 % |
Der deutsche Wert ist ein Bundesdurchschnitt — die internationale Nachfrage konzentriert sich auf die Städte und Tourismusregionen. Wie stark, zeigen unsere eigenen Daten weiter unten: Ein Münchner Stadthotel erhält Anrufe aus über 50 Ländern.
Laut Bundesamt für Statistik stammen 55,8 Prozent der ausländischen Nachfrage in der Schweiz aus Europa — Gäste, die Französisch, Italienisch, Englisch, Niederländisch oder Spanisch sprechen. Wer nur Deutsch und Schulenglisch am Telefon anbietet, bedient einen schrumpfenden Ausschnitt der eigenen Zielgruppe.
Die ersten drei Sekunden entscheiden: Begrüßung in der Muttersprache
Stellen Sie sich eine Familie aus Lyon vor, die für den August ein Zimmer sucht. Sie ruft an — und hört eine deutsche Ansage. Jetzt beginnt das bekannte Ritual: zögern, auf Englisch nachfragen („Do you speak French?"), radebrechen, oft auflegen. Die Buchung landet dort, wo es einfacher war.
Mit einem mehrsprachigen KI-Telefonassistenten läuft derselbe Anruf anders: Die Spracherkennung erkennt Französisch am ersten Satz, und die Antwort kommt auf Französisch — ohne Tastendruck, ohne Rückfrage, ohne Umweg über eine deutsche Willkommensansage.
Begrüßung in der Landessprache
Die KI begrüßt Gäste direkt in ihrer eigenen Sprache — so fühlen sie sich sofort willkommen.
Das ist kein Komfort-Detail, sondern der wirksamste einzelne Hebel, den wir in der telefonischen Gästekommunikation kennen: In unseren Auswertungen steigt die Conversion — vom Anruf zur Buchung — um bis zu 85 Prozent, wenn Anrufer von der ersten Sekunde an in ihrer Muttersprache bedient werden. Nicht die Warteschleifenmusik, nicht die Öffnungszeiten, nicht einmal der Preis wirken so stark auf den ersten Eindruck wie die eigene Sprache.
Was mehrsprachige KI leistet — und klassische Ansätze nicht
Ein mehrsprachiges Rezeptionsteam deckt in der Praxis selten mehr als drei, vier Sprachen ab — und nie in jeder Schicht. Die Alternativen im Vergleich:
| Rezeption (mehrsprachig besetzt) | Sprachauswahl-Menü („Für Englisch drücken Sie 2") | Mehrsprachige KI | |
|---|---|---|---|
| Sprachen | 3–4, je nach Schicht | 2–3 aufgezeichnete Varianten | 30 Sprachen |
| Erkennung | Gast muss fragen | Gast muss wählen | automatisch am ersten Satz |
| Verfügbarkeit | Geschäftszeiten | 24/7, aber starr | 24/7 |
| Dialekte | je nach Mitarbeiter | nein | ja, inkl. regionaler Varianten |
| Themenwechsel mitten im Gespräch | ja | nein | ja |
Die 30 Sprachen gelten dabei nicht nur am Telefon: Dieselbe KI beantwortet Anfragen per WhatsApp, E-Mail und Website-Chat — in der Sprache, in der der Gast schreibt. Welche Sprachen im Einzelnen unterstützt werden, beantwortet unsere FAQ zu den unterstützten Sprachen.
„Aber niemand bei uns spricht Chinesisch" — der häufigste Einwand
Diesen Satz hören wir in fast jedem Erstgespräch: „Wenn die KI Chinesisch spricht, aber niemand im Haus Chinesisch kann — sind die Gäste bei der Ankunft nicht enttäuscht?"
Der Einwand ist berechtigt gestellt, aber er beruht auf einer falschen Annahme: dass die KI vorgibt, ein Mensch zu sein. Das Gegenteil ist der richtige Weg. Seien Sie offen, dass am Telefon eine KI spricht — Gäste wissen dann genau, was sie erwartet, und niemand rechnet damit, dass an der Rezeption plötzlich Mandarin gesprochen wird.
Und dann dreht sich der Einwand ins Positive: Die KI verschwindet nach der Buchung nicht. Gäste können während des Aufenthalts anrufen und in ihrer Muttersprache fragen, welche Wanderung bei Regen lohnt, wo man am Sonntagabend noch gut isst oder wie sie zur nächsten Bergbahn kommen. Aus dem mehrsprachigen Reservierungsassistenten wird ein KI-Concierge im Haus — der einzige „Mitarbeiter", der jeden Gast in dessen Sprache berät, rund um die Uhr. Ein Haus ohne chinesischsprachiges Personal bietet chinesischen Gästen damit mehr Service als je zuvor, nicht weniger.
Anrufe aus 20-80 Ländern: Was unsere Dashboards zeigen
Für jeden Kunden protokollieren unsere Dashboards, in welcher Sprache gesprochen wurde und aus welchem Land der Anruf kam. Zwei Beispiele aus der Praxis:
Ein 4-Sterne-Hotel in München, mit dem wir arbeiten, erhält Anrufe aus über 50 Ländern. Gerade Stadthotels unterschätzen diese Bandbreite regelmäßig — im Tagesgeschäft fallen die abgebrochenen internationalen Anrufe niemandem auf, weil sie nie ein Mensch entgegengenommen hat.
Noch deutlicher ist das Bild in einem 5-Sterne-Haus in Grindelwald, das seit über eineinhalb Jahren mit uns arbeitet: Dort kommen Anrufe aus 80 Ländern an, und die Mehrheit aller Anrufe ist international. Ohne automatische Spracherkennung müsste dieses Haus für jede Schicht ein kleines Dolmetscherteam beschäftigen.
Diese Zahlen sind kein Sonderfall der Luxushotellerie. Sie werden nur selten gemessen — und was nicht gemessen wird, taucht in keiner Personalplanung auf. Wie viele internationale Anrufe Ihr Haus tatsächlich erreicht (und was die unbeantworteten kosten), zeigt unser Hotel-Telefonumsatz-Report auf Basis von 13.200 ausgewerteten Hotelanrufen.
Fazit: Mehrsprachigkeit ist keine Zusatzfunktion mehr
Die Gästestruktur im DACH-Raum ist international wie nie — in Österreich sind drei von vier Nächtigungen ausländisch, in der Schweiz mehr als jede zweite. Die Begrüßung in der Muttersprache ist der größte einzelne Hebel, um aus diesen Anrufen Buchungen zu machen: bis zu 85 Prozent mehr Conversion in unseren Auswertungen. Und mit einem transparent eingesetzten KI-Concierge wird aus der Sprachfunktion ein Service, den kein Rezeptionsteam der Welt in 30 Sprachen leisten kann. Hören Sie auf unserer Hörproben-Seite, wie das klingt.
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Quellen
- Tourismus in Deutschland im Jahr 2025: Erneut Rekordwert bei Gästeübernachtungen — Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026
- Wieder Höchstwert: 157 Mio. Nächtigungen im Jahr 2025 — Statistik Austria, 2026
- Touristische Beherbergung im Jahr 2025 — Bundesamt für Statistik (BFS), 2026
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