Demo +498962827772
Telefonie

ACD (Automatic Call Distribution)

Automatische Anrufverteilung, die eingehende Anrufe regelbasiert an verfügbare Mitarbeiter weiterleitet — und warum KI-Telefonassistenten ACD überflüssig machen.

Was ist ACD?

ACD (Automatic Call Distribution) verteilt eingehende Anrufe automatisch an den nächsten verfügbaren Mitarbeiter — typischerweise nach Warteschlangen-Logik, Skill-basiertem Routing oder Round-Robin. In Hotels verarbeiten ACD-Systeme durchschnittlich 40–60 % der Anrufe außerhalb der Rezeptionszeiten gar nicht, weil schlicht niemand verfügbar ist.

ACD ist seit den 1980er-Jahren der Standard in Call Centern und größeren Hotels. Das System entscheidet anhand vordefinierter Regeln, welcher Mitarbeiter den nächsten Anruf erhält — aber es kann den Anruf selbst nicht beantworten.

Wie funktioniert ACD?

Ein ACD-System besteht aus vier Kernkomponenten:

  1. Anruferkennung: Das System identifiziert eingehende Anrufe und ordnet sie einer Warteschlange zu.
  2. Routing-Regeln: Anrufe werden nach definierten Kriterien verteilt — z. B. kürzeste Wartezeit, Sprachkenntnisse oder Abteilung.
  3. Warteschlange: Wenn kein Mitarbeiter frei ist, wird der Anrufer in eine Warteschleife gesetzt.
  4. Reporting: ACD-Systeme protokollieren Wartezeiten, Gesprächsdauer und verpasste Anrufe.

Routing-Methoden im Vergleich

Methode Funktionsweise Nachteil
Round-Robin Anrufe werden gleichmäßig auf alle Mitarbeiter verteilt Ignoriert Auslastung und Kompetenz
Skill-basiert Routing nach Sprachkenntnissen oder Fachgebiet Erfordert aufwändige Konfiguration
Longest Idle Anruf geht an den am längsten wartenden Mitarbeiter Keine Priorisierung nach Anruftyp
Prioritäts-Routing VIP-Gäste oder Stammkunden werden bevorzugt Benötigt CRM-Integration

ACD in der Hotellerie: Typische Probleme

Was ACD kann

  • Strukturierte Verteilung eingehender Anrufe auf verfügbare Mitarbeiter
  • Warteschlangen-Management mit Wartemusik und Position-Ansagen
  • Statistiken über Anrufvolumen, Spitzenzeiten und Wartezeiten

Was ACD nicht kann

  • Anrufe selbst beantworten: ACD verteilt nur — es beantwortet keine Fragen
  • Außerhalb der Servicezeiten helfen: Ohne verfügbare Mitarbeiter landen Anrufe im Leeren
  • Mehrsprachig reagieren: ACD erkennt keine Sprache und kann nicht zwischen Deutsch, Englisch oder Französisch unterscheiden
  • Reservierungen aufnehmen: Jeder Buchungswunsch erfordert weiterhin einen Menschen am Telefon

ACD vs. KI-Telefonassistent

Der entscheidende Unterschied: Ein ACD-System verteilt Anrufe an Menschen, ein KI-Telefonassistent beantwortet sie selbst — in 29 Sprachen, rund um die Uhr, bis zu 100 gleichzeitig.

Kriterium ACD-System KI-Telefonassistent
Anrufe beantworten ❌ Nur Verteilung ✅ Direkte Antworten
24/7-Erreichbarkeit ❌ Nur mit Nachtschicht ✅ Immer verfügbar
Gleichzeitige Anrufe Begrenzt durch Personal Bis zu 100 parallel
Mehrsprachigkeit ❌ Nur durch Mitarbeiter ✅ 29 Sprachen automatisch
Kosten pro Anruf 3–8 € (Personalkosten) Ab 0,10 €
Setup-Zeit Wochen bis Monate 7–10 Tage
Reservierungen ❌ Manuell durch Mitarbeiter ✅ Direkt ins PMS

Wann macht ACD noch Sinn?

ACD bleibt sinnvoll als Fallback-System: Wenn ein KI-Telefonassistent einen Anruf nicht lösen kann — etwa bei Beschwerden oder komplexen Sonderwünschen — übernimmt ACD die Weiterleitung an den richtigen Mitarbeiter. Die Kombination aus KI-Erstbearbeitung und ACD-Eskalation ist die effizienteste Lösung.

Verwandte Begriffe


Ihr Hotel setzt noch auf ACD-Warteschlangen? Erleben Sie in einer Demo, wie Alveni AI Anrufe direkt beantwortet — ohne Wartezeit, ohne Verteilung, ohne verpasste Anrufe.

ACD (Automatic Call Distribution) in der Praxis erleben

Erfahren Sie, wie Alveni AI diese Technologie für Ihr Hotel einsetzt.

Kostenlos testen